Innenarchitektur


 

Ein Fernstudium im Fachgebiet der Innenarchitektur kann an der Hochschule Wismar absolviert werden. Der Studiengang zum Bachelor of Arts umfasst sechs Semester, die mit einer Einschreibung zum Wintersemester beginnen. Eine Zulassung zum Studium erfordert die Allgemeine Hochschulreife, eine abgeschlossene Meisterprüfung in einem fachlich relevanten Bereich, eine Vorbildung, die in Mecklenburg-Vorpommern anerkannt ist oder auch das Bestehen einer Zugangsprüfung bei nachgewiesener mindestens fünfjähriger Berufstätigkeit oder dreijähriger beruflicher Tätigkeit nach der abgeschlossenen Berufsausbildung. Ein Nachweis über ein geeignetes Vorpraktikum von zehn Wochen praktischer Arbeit in einem Fachbetrieb oder eine abgeschlossene Berufsausbildung im fachlichen Bereich des Studienganges sind ebenfalls eine Grundvoraussetzung. Auch eine Vorbildung im praktischen Bereich einer Fachhochschule kann als Vorpraktikum gewertet werden. Für den Studiengang Richtung Innenarchitektur ist auch eine künstlerische Eignungsprüfung zu absolvieren. Diese beinhaltet das Erarbeiten einer Mappe mit individuellen künstlerischen und eigenen gestalterischen Arbeiten und eine Eignungsprüfung auf die persönliche Eignung und Motivation des Bewerbers. Dabei stellt der Bewerber zwei Tage lang sein Können in kreativen Bereichen vor. Etwa zwei Wochen nach der Eignungsprüfung erhält man schon das Ergebnis der Einschätzung. An der Hochschule Wismar setzt sich das Studium der Innenarchitektur aus verschiedenen Schwerpunkten zusammen. Diese liegen in wissenschaftlichen, gestalterischen, künstlerischen und konstruktiven Gebieten. Die beruflichen Kompetenzen der ausgebildeten Absolventen befähigen zu Aufgaben in der Objektentwicklung, in der Architektur und in der Innenarchitektur. Ähnlich aufgebaut ist der Studiengang zum Master an der Hochschule Wismar. Ein modulares Studium mit Wahl- und Pflichtfächern führt hierbei nach vier Semestern zum Abschluss als Master. Der Fachbereich "Architektur und Umwelt" umfasst dabei Fernlernphasen, Präsenzveranstaltungen, Telefonkonferenzen und Online-Seminare. So ist der Kontakt zu Kommilitonen und Dozenten zum Austausch und zur Klärung von Fragen gut gesichert. Während der Telefonkonferenzen sind grundlegende fachliche Fragen und auch die prüfungsrelevanten Probleme zu klären. Ein berufsbegleitendes Studium ist natürlich möglich und erfordert gute Organisation und Selbstdisziplin. Als Zulassungsvoraussetzung für den Masterstudiengang gelten ein erster akademischer Abschluss und eine mindestens einjährige berufliche Tätigkeit in einem adequaten Fachgebiet. Die beruflichen Chancen sind nach dem Studium im Bereich des ökologischen Bauens zu finden, wobei dieser Wirtschaftszweig eine stete Aufwärtsentwicklung zeigt.